9. Selbst gereimt und gedichtet

9.1. Hier geht es um Herbst, Regen, Mond und Liebe

8. Meine Reime, meine Gedichte

Der Herbst ist da

Was können wir erwarten? Das Laub verfärbt sich und in unserem Garten wird's langsam kahl und leer.
Wir bergen eine reiche Ernte an Früchten, Beeren, Kraut,
wir feiern fröhlich unsere Feste und sind dabei auch laut.

Doch in die lauten Töne, da mischt sich heimlich Weh, wenn Herbst ist heißt es immer, es ist die Zeit zu gehn.
Der Garten zeigt uns wieder, in welcher Pracht man lebt , als wollte er uns sagen, auch diese Pracht vergeht.
Er sagt uns, alles hat ein Ende, gedeihen, wachsen, reifen und dann kommt die Wende.
Doch die Natur geht dann nur schlafen und wacht im Frühjahr wieder auf.

Und wir?

Wenn unser Herbst gekommen, wir schätzen jeden Tag.
Und doch ist nicht zu leugnen, es lässt dann alles nach.
Spass und Freude, Sonnenschein und alles lustges Treiben,
wir sind sehr müde, möchten auch Gesellschaft oft vermeiden.

Ein jeder hat erfüllt den Zweck, wozu er einst geboren
und wenn er jetzt im Herbst dann geht,
ist keine Zeit verloren.

(Elke 2014)

Regen

Ich gehe spazieren, die Luft ist rein.
Es hat grad geregnet und ich bin allein.
Ich kann mich nicht satt sehen an der Natur,
es ist alles verändert, wie kommt es nur,
die Farben sind kräftig und es tropft von den Pflanzen,
es ist, als wenn Formen und Farben tanzen.

Ganz plötzlich leuchtet es hell durch die Büsche,
ich komme mir wie verzaubert vor.
Es glitzert, es glimmert, es funkelt, es strahlt
es ist als öffne ein großes Tor,
seine Flügel und bittet hinein ohne Worte.

Ich folge den Spuren, denn ich weiß, mich erwartet
heut noch mehr an Abenteuer.
Selbiges ist schon gestartet
mit Regen, mit Sonne und mit dem Feuer,
das lodernd und mit großer Helligkeit
die Blätter, die Pflanzen, die Menschen
lässt strahlen. Ich bin glücklich und dankbar,
das zu erleben, es entschädigt für viele andere Qualen.

(Elke 2013)

Herbst

Die Sonne lacht, das Laub, es strahlt,
in wunderschönen Farben.
Der Herbst ist da, er lockt und ruft,
im Garten wird gegraben.
Die letzten Blüten recken sich
der Sonne voll entgegen,
Ich denke nach und sag mir dann,
jetzt werden sie vergehen.
Doch traurig werden ist nicht drin,
ist wie bei uns im Leben,
auf Altes folgt bald Neues schon,
es ist so vorgegeben.
(Elke 2014)